Wer wird der Neue?

Fussball, 2. Bundesliga, FC Würzburger Kickers - Karslruher SC
Tomas Oral und Bernd Hollerbach vor dem Zweitliga-Spiel Kickers gegen den KSC in der Hinrunde 2016/17. Foto: foto2press, Frank Scheuring

Stephan Schmidt wurde nach nur elf Spielen als Cheftrainer der Würzburger Kickers entlassen. Wer wird nun der neue Mann auf der Rothosen-Bank? Wir haben schon einmal vier mögliche Kandidaten und Wunschkandidaten vieler Fans unter die Lupe genommen:

Thorsten Fröhling (51): Alter Kumpel von Bernd Hollerbach. Hat somit besten Draht zu den Kickers und konnte die Entwicklung der Kickers seit 2014 genauestens mitverfolgen. Machte sich vor allem als Nachwuchstrainer bei 1860 München einen Namen. War zuletzt (bis Februar 2017) für 33 Spiele Trainer beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. Kennt die Liga daher genau und wäre der richtige Mann um die Basics, wie Zweikampfverhalten, kompaktes Defensivverhalten und Leidenschaft, zurück an den Dallenberg zu bringen.

Tomas Oral (44): Der gebürtige Ochsenfurter wäre eine naheliegende Lösung. Sah sich in der Vergangenheit viele Kickers-Spiele von der Tribüne aus an. Wäre in der 3. Liga allerdings ein Neuling. Stand in den letzten Jahren bei 141 Zweitliga-Spielen als Cheftrainer, für den KSC und FSV Frankfurt, an der Seitenlinie. Ist mittlerweile seit Dezember arbeitslos. Sein letzter Auftritt am Dalle endete für ihn mit einem 2:0-Sieg als Trainer des Karlsruher SC.

Christian Brand (45): Der ehemalige Bundesligaspieler und Ex-Regensburger würde mit seiner offensiven Spielidee gut zum Kader der Kickers passen. Hat im Gegensatz zu Stephan Schmidt aber schon reichlich Erfahrung in der 3. Liga sammeln können (77 Spiele). Weiß daher auf was es dort ankommt. Wurde letzten Mai beim Ligarivalen FC Hansa Rostock gefeuert. Kurios: Wurde vor zwei Jahren beim Jahn Regensburg als Tabellenführer in der Regionalliga Bayern, aufgrund von „atmosphärischen Störungen“ nach 21 Spielen überraschend entlassen.

Dirk Schuster (49): Der Wunsch vieler Fans. Er wäre definitiv die „große Lösung“. Nach zwei Stationen in der Bundesliga, beim FC Augsburg und Darmstadt 98, aber wohl nicht mehr als ein Wunschtraum der Rothosen-Anhänger. Immerhin: Schusters Vertrag beim FCA, wo er nach 14 Spielen bereits gehen musste, ist seit Juli aufgelöst. Einem Wechsel stände also nichts im Wege. Naja, außer vielleicht die Aussicht für Schuster noch in dieser Saison einen Erstligisten übernehmen zu können. Hat 73 Drittliga-Spiele als Trainer auf dem Buckel und stieg 2014 mit Darmstadt von der Dritten in die Zweite Liga auf und ein Jahr später gelang gar der Durchmarsch ins Oberhaus.

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