Osnabrück-FWK 1:1 – Joker Ademi sticht – Die Noten

Fussball, 3. Liga, VfL Osnabrück - FC Würzburger Kickers
Foto: foto2press, Frank Scheuring

Die Würzburger Kickers beenden die Englische Woche, durch ein 1:1 beim VfL Osnabrück, mit fünf Punkten. Mal wieder lief die Schmidt-Elf dabei einen Rückstand hinterher. Osnabrücks Einwechselspieler Heider brachte den VfL überraschend in Minute 55 in Führung. Den Ausgleich für Würzburg erzielte mit Orhan Ademi (72.), ebenfalls ein „Joker“. Trotz einer überlegen geführten Partie müssen sich die Kickers mit dem vierten Unentschieden der Saison begnügen. Am kommenden Samstag gastiert Aufsteiger Unterhaching in der Flyeralarm Arena.

Wolfgang Hesl: War beim Tor machtlos und ansonsten kaum geprüft. Macht aktuell allerdings nicht den sichersten Eindruck. Note: 3,5

Maximilian Ahlschwede: Hatte es auf seiner Seite mit dem starken Iyoah zu tun. Wirkte entschlossen und frisch in den Zweikämpfen. Bei Konterangriffen verpasste er mehrmals den richtigen Moment des Abspiels. Note: 3

Anthony Syhre: Wirkte an seiner alten Wirkungsstätte stabil. Bis auf einen Aussetzer in der ersten Hälfte, als ein schlampiges Abspiel in die Füße des Gegners gerade noch durch Mitspieler Ahlschwede korrigiert werden konnte. Beim Gegentreffer schien er, wie die komplette Kickers-Viererkette etwas überrumpelt worden zu sein. Ansonsten ein kühler und recht souveräner Auftritt, wie man es sich im Großen und Ganzen von einem Innenverteidiger wünscht. Note: 3,5

Sebastian Neumann: Auch er sah beim 1:0 der Niedersachsen nicht besonders gut aus. Konnte den schnellen Iyoah nicht gänzlich stoppen, Neumanns Abwehr landete schließlich beim eingewechselten Heider, der zum 1:0 einschob. Hielt ansonsten seine Defensive gut zusammen. Wirkt seit einigen Spielen allerdings nicht so spritzig, wie in vergangenen (Zweitliga)Tagen. Note: 3

Sebastian Schuppan: Präsentierte sich, nach schwacher Leistung im letzten Spiel gegen Jena, hoch konzentriert und mit hohem Laufpensum. Schaltete sich eigentlich permanent ins Angriffsspiel mit ein. Zulasten der Defensive. Zumindest einmal: als er Gegenspieler Heider nicht vor dem 1:0 nicht mehr hinterher kam. Note: 3

Emanuel Taffertshofer: Solider Auftritt, aber nicht mehr. Hatte in der 50. Minute mit einem Schuss aus 16 Metern die Führung auf dem Fuß. Musste nach der Osnabrücker Führung für Ademi das Feld räumen. „Taffi“ ist weiter auf der Suche nach seiner Rolle im neuen Kickers-Team. Seine enorme Präsenz vergangener Tage würde dem Rothosen-Spiel guttun und sicherlich auch ihm selbst. Aktuell nur Mitläufer. Note: 3,5

Jannis Nikolaou: Der Deutsch-Grieche ist die zentrale Figur vor der Abwehr im Kickers-Spiel. Ging wie gewohnt keinem Zweikampf aus dem Weg und war die erste Anspielstation bei allen Aufbau- und Angriffsbemühungen. Das entging auch Heim-Coach Enochs nicht: Durch ständiges attackieren blieben Nikolaou meist nur Sicherheitspässe. Die dafür mit recht hoher Zuverlässigkeit. Note: 3

Patrick Göbel: Durfte nach der Herausnahme von Skarlatidis heute wieder auf der angestammten rechten Seite ran. War – wie immer – ständig unterwegs, anspielbereit und stets bemüht seine Mitspieler in Szene zu setzen. Sein feines Pässchen auf Ademi bescherte den Kickers zumindest einen Punkt an der Bremer Brücke. Note: 2,5

Björn Jopek: Kam neu in die Partie – erstmals nach seiner Rot-Sperre. Begann wie die Feuerwehr, giftig, spielfreudig und entschlossen. Ließ aber noch während der ersten Hälfte deutlich nach und setzte diesen Trend auch im zweiten Durchgang fort. War trotzdem ein belebendes Element im Kickers-Spiel. Enorm ballsicher und mit guter Übersicht. Nur fraglich ob die Position als Zehner für ihn die richtige ist. Note: 3

Felix Müller: Der Mann der letzten Wochen erwischte in Osnabrück nicht seinen besten Tag. War zwar viel unterwegs und mit der Spielfreude der letzten Wochen ausgestattet. Jedoch ohne jegliches Fortune und mit überschaubarer Durchschlagskraft. Note: 4

Dominic Baumann: Durfte für Ademi von Beginn an, als einzige Sturmspitze, ran. Hatte nach fünf Minuten bereits die Führung auf dem Fuß. War als spielender Stürmer extrem auffällig und engagiert. Wurde zeitweise etwas im Stich gelassen. Note: 3

Orhan Ademi: Reagierte mit der Verbannung auf die Reservebank mit einem sehenswerten Jokertor. Göbels feines Päuschen verarbeitete der Schweizer mit einer klasse Drehung und einem gekonnten Abschluss zu seinem zweiten Saisontreffer. War in den 26 Minuten, die er spielen durfte, deutlich aktiver als in den Partien zuvor. Ein Auftritt der Hoffnung auf mehr macht! Note: 2

Simon Skarlatidis: Kam in der 74. Minute für Felix Müller, fand aber nicht mehr so recht in die Partie. Note: –

Enis Bytyqi: Kam bei seinem Kurzeinsatz zu keiner nennenswerten Aktion mehr. Note: –


10. Spieltag, 23.09.17, Bremer Brücke

VfL Osnabrück – FC Würzburger Kickers 1:1 (0:0)

Kickers: Hesl – Ahlschwede, Syhre, Neumann, Schuppan – Taffertshofer (64. Ademi), Nikolaou – Göbel, Jopek, Müller (74. Skarlatidis) – Baumann (84. Bytyqi)

Tore: 1:0 Heider (55., Iyoha), 1:1 Ademi (72., Göbel)

Gelbe Karten: Susac, Groß, Falkenberg, Savran, Heider – Taffertshofer, Neumann

Zuschauer: 6.124

Schiedsrichter: J.Zorn (Freiburg)


 

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