FWK – Carl-Zeiss Jena 2:2 – Die Noten

Fussball, 3. Liga, FC Würzburger Kickers - FC Carl Zeiss Jena
Foto: foto2press, Frank Scheuring

Der FC Würzburger Kickers wartet weiter auf seinen ersten Heimsieg 2017. Gegen den Tabellenletzten FC Carl Zeiss Jena musste sich die Elf von Stephan Schmidt, nach einem 0:2-Pausenrückstand, mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden geben. Zum Ende der Englischen Woche, in der die Rothosen bis dato vier Zähler eingefahren haben, trifft man am Samstag (14:00 Uhr) an der Bremer Brücke auf den VfL Osnabrück.

Wolfgang Hesl: Der Ex-Erstligatorhüter bringt gewiss Erfahrung und durchaus auch Qualität in den Kader der Rothosen. Allerdings auch nicht übersehbare Defizite als mitspielender Torwart. Wie schon im letzten Heimspiel gegen Paderborn leitete der 31-jährige, beim 0:1 der Gäste, ein Gegentor durch einen schwachen Abstoß höchst selbst ein. Mit den Händen verrichtete er seinen Job recht sicher. Note: 4

Maximilian Ahlschwede: Ordentlicher Auftritt des Rechtsverteidigers, war enorm viel unterwegs und kurbelte im zweiten Durchgang immer wieder das Spiel über seine Seite an. Note: 3

Anthony Syhre: Würde man bei den Gegentoren stets nur ihn kritisieren, würde man es sich wohl etwas zu leicht machen. Im zum Teil desaströsen Defensivverhalten der Kickers ist der Innenverteidiger meist das schwächste Glied in der (Fehler)Kette. Ein kompakteres Abwehrverhalten der Mannschaft und Syhre würde womöglich nicht permanent das Nachsehen bei schnellen Angriffen der Gegner haben. Lobenswert: Steckt nie auf und ließ im zweiten Durchgang nichts anbrennen. Note: 4

Sebastian Neumann: Als die Kickers-Abwehr im ersten Durchgang einem löchrigen Schweizer Käse glich, sah auch der Captain nicht besonders gut aus. Kam dann allerdings mit breiter Brust aus der Kabine und trieb die Kickers von hinten heraus an. Holte den Elfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer heraus, wartet aber immer noch auf seinen ersten Heimsieg mit den Kickers seit Dezember 2016. Note: 3,5

Sebastian Schuppan: Erlebte sicher schon bessere Abende auf dem Fußballplatz. War mit dem Tempo der Gäste-Offensive ein ums andere Mal überfordert und konnte auch im Offensivspiel nur bedingt Impulse setzen. Note: 4

Jannis Nikolaou: Auch von ihm ist man im Zentrum stärkeres gewohnt. Hatte sowohl im Zweikampf, als auch beim Passspiel kein besonders gutes Timing. Der Deutsch-Grieche steckt allerdings nie auf und ist im Kickers-Team kaum zu ersetzen. Note: 3,5

Emanuel Taffertshofer: Seine Formkurve zeigt weiter nach unten. Fand im zentralen Mittelfeld überhaupt nicht ins Spiel. Von einem Spieler seiner Klasse darf man deutlich mehr erwarten. Durfte in der Halbzeitpause direkt unter die Dusche. Note: 4,5

Simon Skarlatidis: Was soll man zum Neuzugang aus Aue aktuell sagen? Dass er ein hervorragender Fußballer ist, wissen wohl alle im Stadion. Gezeigt hat es „Skarla“ bisher nur in Ansätzen. So auch im ersten Durchgang gegen Aufsteiger Jena. Hatte kaum Bindung zum Spiel, präsentierte sich schwach in der Rückwärtsbewegung und wurde verständlicherweise zur Pause ausgewechselt. Wird gegen Osnabrück wohl nicht mehr von Beginn an auflaufen dürfen. Note: 4,5

Felix Müller: Nach seiner Galavorstellung in Aalen war ihm das große Selbstvertrauen deutlich anzumerken. Zeigte sich abermals spielfreudig, manchmal allerdings schon zu verspielt und leichtsinnig und mit zu wenig Konzentration in den entscheidenden Momenten. War in der zweiten Hälfte trotzdem ständig aktiv und ließ der Gästedeckung keine Ruhe. Note: 3

Patrick Göbel: Der Ex-Zwickauer war, wie man es von ihm kennt, viel unterwegs und ständig anspielbar. Hatte in der 19. Minute den Ausgleich auf dem Fuß und tauchte nach dem 0:2, dass er mit einem Fehlpass begünstigte, wie die komplette Elf, zeitweise komplett ab. War in der Schlussphase der Partie dann fast an jedem gefährlichen Angriff beteiligt. Note: 3,5

Orhan Ademi: Bestätigte trotz seines Premierentreffers den schwachen Eindruck vom Auswärtsspiel in Aalen. Zweikampfstärke? Fehlanzeige. Torgefährlichkeit? Fehlanzeige. Immerhin blieb er in der 50. Minute vom Punkt eiskalt. Sammelte ansonsten kaum Argumente für eine neuerliche Startelfnominierung. Note: 4,5

Dominic Baumann: Kam in der Pause und brachte als zweite Sturmspitze extrem viel Energie aufs Spielfeld. Vergab zwar die ein oder andere ordentliche Einschussmöglichkeit, erlöste mit einer abgefälschten Hereingabe, fünf Minuten vor Schluss, die Fans am Dallenberg mit dem Treffer zum 2:2 – in Co-Produktion mit Jenas Abwehrspieler Slamar. Note: 2

Björn Jopek: Kam im zweiten Durchgang für den enttäuschenden Taffertshofer in die Partie und kurbelte fortan das Spiel mit klugen Pässen und hoher Ballsicherheit an. Hätte bei zweiten Bällen in Strafraumnähe das ein ums andere Mal handlungsschneller und entschlossener reagieren müssen. Aber vielleicht lag das auch an der fehlenden Spielpraxis nach seiner Rot-Sperre und dem Kurzeinsatz in Aalen. Trotzdem kam mit ihm als Regisseur die Wende. Note: 2,5

Enis Bytyqi: Kam in der 65. Spielminute für den blassen Ademi. Der Kosvare war zwar viel unterwegs, fand im zerfahrenen Spiel aber nicht mehr so recht seine Rolle. Note: –

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